Internationales Frauenfilmfestival Dortmund | Köln 8. – 13. April 2014 in Köln

 

Das Internationale Frauenfilmfestival in Kölns Südstadt
Highlights vom  8. – 13. April 2014

Das schöne Odeon Kino in Kölns Südstadt ist einer der Hauptspielorte des Internationalen Frauenfilmfestivals. Dort feiert das Festival seine Eröffnung mit der Deutschlandpremiere der wunderbaren Tragikomödie The Amazing Catfish aus Mexiko. Auch die Preisverleihung findet im Odeon statt, außerdem können die  Zuschauer_innen hier alle Filme des Debüt-Spielfilmwettbewerbs sehen. Die Lange Filmnacht steht beim Publikum besonders hoch in der Gunst. Am Samstag des Festivals erwartet die Besucher_innen ein Feuerwerk der besten internationalen Kurzfilme und eine Live-Performance der New Yorker Filmemacherin Jodie Mack. Auch die Preisträgerfilme des Wettbewerbs für Bildgestalterinnen sind im Odeon zu sehen.

Auch wer sich intensiver mit dem Medium Film beschäftigen möchte, ist im Odeon richtig. Zwei ausführliche Werkstattgespräche sind hier zu erleben. Das Werkstattgespräch Bildgestaltung: Kamera−Bühne−Licht macht auch Laien deutlich, was alles hinter der Kamera passieren muss, dass man von einem gelungenen Film sprechen kann. In unserem Länderschwerpunkt Fokus: Türkei ist mit Yeşim Ustaoğlueine der wichtigsten und renommiertesten Regisseurinnen der Türkei zu Gast – sie spricht ausführlich über ihre Arbeit.

 

Weiberfastnacht em Vrings-Veedel 2014

 

 

Kölle Alaaf im Severinsviertel

Auch in diesem Jahr beginnt die fünfte Jahreszeit wieder traditionell mit dem „Weiberfast auf dem Severinskirchplatz“ am Donnerstag, den 27.02.2014. Auf der Radio Köln Bühne gibt sich ab 11 vor 11 Uhr alles, was im Kölner Karneval Rang und Namen hat, ein musikalisches Stell-Dich-ein. Non Stop live Musik und Moderation auf dem Severinskirchplatz. Auch der traditionelle Jan-von-Werth Zug geht wieder über die Severinstraße. Am Karnevalssonntag und –montag können wieder Tausende die „Schull- und Veedelszöch“ und den Rosenmontagszug hier im Severinsviertel genießen. Nirgendwo lässt es sich uriger Karneval feiern, als im „Vringsveedel“. Darum allen Jecken ein herzliches „Kölle Alaaf“.

Das Programm finden Sie hier auf diesem Link.

 

Benefiz-Lesung am Mittwoch, den 5. Februar 2014

um 19 Uhr in der Lutherkirche Martin-Luther-Platz 2, Köln-Innenstadt.

400 Jahre alt und nicht verstaubt: Das Buch Weinsberg Gerd Köster liest in der Lutherkirche, Martin Stankowski kommentiert

Unter dem Motto „Alkohol und Exzesse, Sex, Klüngel, Revolten und Politik – man möch-te ja schließlich noch was lernen“ liest Gerd Köster am Mittwoch, 5. Februar 2014, 19 Uhr, Lutherkirche, Martin-Luther-Platz 2, aus einer besonderen historischen Quelle für die Geschichte der Stadt Köln, dem sogenannten „Buch Weinsberg“. Martin Stankowski begleitet Gerd Köster mit aktuellen und historischen Kommentaren. Der Erlös der Veranstaltung geht an den Förderverein „Freunde des Historischen Archivs der Stadt Köln“.

Das „Buch Weinsberg“ umfasst vier Bände, die Hermann von Weinsberg (3.01.1518 – 23.3.1597), Advokat und Ratsherr, unter der Überschrift „Die Denkwürdigkeiten“ im 16. Jahrhundert verfasst hat. Es gilt als einzigartiges Dokument zu Wirtschaft und Gesellschaft, Kultur und Politik im Köln des 16. Jahrhunderts. Weinsberg beschreibt in der Ich-Form Alltag und persönliche Erfahrungen seiner Zeit. Das Werk gilt als Quelle für das Alltagsleben einer damaligen modernen Großstadt und dient mit seinen Texten vielen Mentalitäts- und Sozialhistorikern als Steinbruch mit ganz unterschiedlichen Materialien und Informationen.

Präzision, Relevanz und Sprache der Texte sind mit dem weit bekannteren Tagebuch des Londoner Samuel Pepys (im 17. Jhdt. Staatssekretär im englischen Marineamt, Präsident der Royal Society und Abgeordneter des englischen Unterhauses) vergleich-bar.

Gerd Köster und Martin Stankowski übertragen ausgewählte Texte in eine aktuelle Sprache. Stadtplanung, studentisches Leben, Politik, Klüngel, Sex – die große Welt und das Europa des 16. Jahrhunderts werden lebendig am Beispiel dieser Biographie.

 

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